etg Gradicsky GmbH

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Erfolgreich mit Service, Sachverstand und Familienpower

Nadja Hirschauer-Gradicsky ist Ende 20, als sie quasi „über Nacht“ zur Unternehmerin und ebenfalls zur Expertin für den Industriebedarf in der Automatisierungstechnik wird. Seitdem dreht sich für sie alles um Niederspannungsschaltgeräte, Installationsmaterial, Kabel, Leitungen und Just-in-Time Logistik.

Gegründet hat das Unternehmen vor 25 Jahren ihr Vater Friedhelm Gradicsky. Als Firmensitz für die Elektrotechnische Großhandlung, kurz etg, dient ihm eine ausgediente Autowerkstatt. Von hier aus versorgt der findige Gründer Industrieunternehmen und Handwerksbetriebe in der Region mit Auto- ­­matisierungstechnik und Installationsmaterialien. Das Motto des Unternehmers: „Die Zukunft heißt: Service und persönliche Betreuung der Kunden“.

Wie richtig Gradicsky mit seiner Dienstleisterphilosophie liegt, belegen die nächsten Jahre, die geprägt sind vom Wandel der Technologien. Die digitale Revolution hat längst nicht nur in den Büros Einzug erhalten. Auch in der Elektrotechnik ist der Fortschritt atemberaubend. Das Unternehmen wächst rasant. 10 Jahre nach Gründung bezieht etg Gradicsky die über 1.000 qm großen, neu errichteten Lager-, Verkaufs- und Büroflächen in der Troisdorfer Mottmannstraße. Hier schafft der Unternehmer Raum für weiteres Wachstum und innovative Logistik-Dienstleitungen.

Das inzwischen 10-köpfige Team besucht dafür bis zu 30 Schulungen jährlich. Technisch auf dem Laufenden zu sein und für alle Anforderungen – von der Schaltschrankausstattung bis zum Lichtschalter – passende Lösungen anzubieten, werden Alleinstellungsmerkmale der etg. Im Branchenvergleich sichern sehr früh DIN EN ISO-Standards die Prozesse des Elektrotechnik-Händlers aus Oberlar ab.

 

Die Fertigstellung des über 300 qm großen Erweiterungsbaus zur Jahrtausendwende erlebt der Firmengründer leider nicht mehr. Dafür übernehmen nun Ehefrau Eva-Maria und Tochter Nadja das über Jahre gewachsene und grundsolide Familienunternehmen. Es sind unter anderem die gesunden Strukturen und die Familien-Unternehmenskultur, die auch den Mitarbeitern das Weitermachen erleichtern.

So rückt Tochter Nadja Hirschauer-Gradicsky in die Geschäftsführung nach und damit an die Seite von Prokurist Torsten Geisler-Lange, Partner des Gründers seit Stunde eins. Kaufmännische Kenntnisse bringt sie aus anderen Betrieben mit. Die Anerkennung als Nachfolgerin will jedoch zunächst erarbeitet werden. Die heute 34-jährige lernt dafür das Staplerfahren ebenso wie die Konfektionierung von Schaltschrank-Kabeln. Ihre Mutter konzentriert sich derweil in der Geschäftsleitung auf das Qualitätsmanagement und Controlling-Prozesse.

Denn wer einen kontinuierlichen Bedarf an Elektromaterial habe, müsse bislang oft Dutzende von Lieferantenkontakten pflegen, Verwaltungsaufwand inklusive. „Mit unserem Logistik-Service sourcen Sie Beschaffungskummer aus“, so die Unternehmerin weiter und verweist auf die Kompetenz der etg. Und die reicht von der Beschaffung und Bevorratung von Automatisierungstechnik, Schaltgeräten, Installationsmaterialien, Kabeln und Leitungen bis hin zum Schrumpfschlauch. Die Kontakte zu den Herstellern sind eng und das Know-How der zumeist langjährigen Mitarbeiter hoch. Diese können für ihre Kunden auf Elektrotechnik-Bestände mit einem Sortiment von über 30.000 Produkten zugreifen.

„Mehrmals wöchentlich überprüfen wir auch die Bestände in den Lagern unserer Kunden. Und in sensiblen Bereichen spiegeln wir deren gesamten Bestand darüber hinaus noch einmal in unseren eigenen Hallen. So existiert das Lager unseres Kunden dann gleich zweimal“, erörtert Seniorchefin Eva-Maria Gradicsky das Qualitätsrezept. Die etg sichere so die Versorgung mit wichtigen Bauteilen für die Produktionskette ihrer Kunden, ohne dass dort dafür zusätzlicher Verwaltungsaufwand entstehe.

Seit Ende 2011 ist nun auch Nadjas Ehemann Danny Hirschauer in der Geschäftsführung aktiv. So gehört sich das eben in einem echten Familienunternehmen.