Gefragte Qualität vom Dach bis zum Keller

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Seit 48 Jahren steigt die Josef Schnüttgen GmbH & Co. KG ihren Kunden bereits aufs Dach. Wer bei dem Troisdorfer Dachdeckerbetrieb im Dachsweg 7 einen Termin bekommt, kann sich glücklich schätzen. Denn der alteingesessene Familienbetrieb ist heute auch weit über die Grenzen von Troisdorf für seine Qualitätsarbeit bekannt.

Den Showroom mit unterschiedlichen Baumustern zieren zahlreiche Meisterbriefe, Urkunden, Auszeichnungen und Zertifikate aus den vergangenen Jahrzehnten. Nach dem Geheimnis seines Erfolges gefragt, sagt der Firmenchef Klaus Schnüttgen mit einem Schmunzeln: „Wir sind einfach netter als die anderen“.

Umfangreiche Dienstleistungen aus einer Hand
Ganz gleich, ob es sich um eine schnelle Reparatur, eine gründliche Sanierung, eine Neugestaltung oder einen Neubau handelt – für Dacharbeiten aller Art, für die Gestaltung der Fassade, für den Einbau von Velux-Dachwohnfenstern, für Schiefer- und Bauklempnerarbeiten oder für die Abdichtung von Tiefgaragen im Erdreich, der Meisterbetrieb Schnüttgen bietet seinen Kunden individuelle Komplettlösungen mit traditionellen und modernsten Baumaterialien. Begeistert ist Schnüttgen beispielsweise vom Flüssigkunststoff „Triflex“, den er gerne als Bodenbelag für Balkone und Dachterrassen einsetzt. Zuverlässigkeit, Qualität, Langlebigkeit und Fairness sind dem Dachdecker- und Klempnermeister wichtig. Werte, mit denen auch schon Vater Josef 1968 den Grundstein für die erfolgreiche Firmenentwicklung legte. Noch heute sitzt der Senior als stellvertretender Obermeister im Prüfungsausschuss der Dachdecker-Innung Bonn/Rhein-Sieg. Klaus Schnüttgen ist bereits seit zwölf Jahren im Vorstand der Innung und nahm 2012 hat als Mitglied im Troisdorfer Unternehmerclub erfolgreich am Projekt Ökoprofit Troisdorf teil.

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Rasanter Fortschritt
Der Dachdecker- und Klempnermeister übernahm den elterlichen Betrieb 1996. Auch wenn die Dachziegel immer noch größtenteils aus Ton und die Dachlatten aus Holz seien, habe sich in den letzten 48 Jahren viel verändert. So seien die Anforderungen an den Arbeits- und Umweltschutz sowie an die Dämmung wesentlich komplexer geworden. Seit 1985 werde die Wärmeschutzverordnung immer weiter verschärft und insbesondere die aktuelle Energiesparverordnung treibe seltsame Blüten. „Wenn bei einem Sturm nur 10 Prozent vom Dach fliegen gehen, muss anschließend das ganze Dach die Energiesparverordnung erfüllen und entsprechend saniert werden“, schüttelt Schnüttgen den Kopf. Ein Segen hingegen sei die fortschreitende Digitalisierung. Schnell könnte heute mit dem Smartphone ein Foto vom Dach übermittelt und Probleme zeitnah gelöst werden. Auch benötigte Materialien würden über eine App direkt von der Baustelle beim Händler bestellt und seien so oft noch am selben Tag vor Ort.

Energie, die vom Himmel fällt
Einen Schub brachte von 2009 bis 2011 die Boomzeit der Photovoltaik. Rund 600 Anlagen hat der Solar-Fachbetrieb Schnüttgen seitdem errichtet. Schnüttgens Favorit: Hybridmodule. „Das ‚2Powermodul’, das wir verbauen, unterscheidet sich optisch nicht von herkömmlichen Photovoltaikanlagen. Es nutzt eine Kühlflüssigkeit, die an der Rückseite des Moduls entlang strömt und über eine Solarpumpe Wärmeenergie in den Warmwasserspeicher transportiert.“ Ein Photovoltaik-Modul werde im Sommer bis zu 80 Grad Celsius heiß. Da liege es nahe, die Energie auch zur Erwärmung des Heiz- und Brauchwassers einzusetzen. Willkommener Nebeneffekt: Durch die Erwärmung des Wassers werden die Module automatisch gekühlt. Die Temperatur in den Photovoltaikzellen sinkt, was wiederum den Stromertrag erhöht, da kühle Module einen höheren Wirkungsgrad haben als warme. Schnüttgen: „Als Dachdecker-Innungsbetrieb machen wir für das Solarkraftwerk auf dem eigenen Dach die bauphysikalischen Berechnungen. Anschließend planen, bauen, warten und pflegen wir die Anlage.“ Auch aktuell lohne sich das Geschäft mit dem selbst erzeugten Strom. Wenn man die Energie aus dem eigenen Kraftwerk selbst verbrauche, sei die Rendite immer noch gut.

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Energieräubern auf der Spur
Energie und Geld sparen ließe sich auch mit einer sinnvollen Dämmung des Hauses. „Da die Dächer in der Regel hinterlüftet sind, gehen wir mit unserer Wärmebildkamera nach einem kurzen Außencheck in die Wohnung und können mit 4.800 Temperaturmessungen pro Bild geometrische Wärmebrücken an Gebäudeecken oder Erkern, Materialwechsel beziehungsweise Mörtelbrücken feststellen und den Kunden dann ganz gezielt beraten“, so der geprüfte Thermograph. Auch unterschiedliche Bauteilqualitäten bei Keller- und Erdgeschosswänden, Leckagen und Undichtheiten von Fensterfälzen, Türschwellen und Dachanschlüssen, die zu Durchfeuchtungen und damit zur Schimmelbildung führen können, könnten mit der Wärmebildtechnik aufgespürt werden.

Schnüttgen: „Die Wärme zu ersetzen, die durch die Gebäudehülle wie Dach und Außenwand entweicht, verbraucht mit Abstand die meiste Energie im Haus.“ Nach Untersuchungen der Deutschen Energieagentur DENA ließen sich an der Gebäudehülle bis zu 80 Prozent des Energiebedarfs eines Einfamilienhauses einsparen.

„Wichtig ist die Reihenfolge bei der Modernisierung“, weiß Schnüttgen. Da durch die Wände die meiste Wärme verloren gehe, lasse sich durch den Einsatz einer langlebigen, vorgehängten hinterlüfteten Fassade auch am meisten sparen. Parallel dazu sollte auch das Dachgeschoss beziehungsweise die letzte Geschossdecke entsprechend gedämmt werden. Erst dann mache sich auch eine moderne Heizungsanlage wirklich bezahlt. Fast jede Fassade lasse sich nachträglich dämmen, so Schnüttgen.

Werterhaltung durch regelmäßige Wartung
Um den künftigen Sanierungsbedarf gering zu halten und zum Werterhalt des Gebäudes bietet Schnüttgen seinen Kunden entsprechende Inspektions- und Wartungsverträge an. Enthalten sind regelmäßige Sichtungsprüfungen und Instandsetzungsarbeiten. Hierzu gehören beispielsweise das Auswechseln von schadhaften Ziegeln, die Beseitigung kleiner Undichtigkeiten an Durchbrüchen und Anschlüssen, die Reinigung von Entwässerungsteilen und das Entfernen von gefährlichen Schmutzablagerungen.

Mietservice
Wer selbst Hand anlegen will, für den bietet Schnüttgen auch einen Mietservice für seinen Autokran mit Hubarbeitsbühne, einer Hakenhöhe bis zu 27 Metern und einer Tragkraft von bis zu 1,2 Tonnen an. „Modernisierungen führen in der Regel nicht nur zu erheblichen Energieeinsparungen und mehr Wohnkomfort, sondern auch zum Werterhalt beziehungsweise zur Wertsteigerung der Immobilie.“, so der staatlich anerkannte Fachleiter für Dach-, Wand- und Abdichtungstechnik, der seine Kunden kompetent auch über vielfältigen Möglichkeiten staatlicher Förderungen berät.