Thomas Hehn GmbH

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Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine

Wer Geräte und Maschinen komfortabel bedienen möchte, benötigt verständliche Schnittstellen zwischen Produkt und Anwender.  Die Brüder Georg und Thomas Riedel haben die Entwicklung und Herstellung solcher Schnittstellen zum Unternehmensinhalt gemacht. Wenn Politiker aus aller Welt beim G8-Gipfel oder im Hauptsitz der Vereinten Nationen in New York diskutieren und abstimmen, dann über Bedienpanels und Dolmetscherpulte „Made in Troisdorf“.  

Auch erfolgt die Bedienung einiger in unserer Region konstruierten Extruderanlagen über die Frontplatten der Thomas Hehn GmbH. Sie werden gefertigt aus Aluminium, Stahl und verschiedenen Kunststoffen. Die verwendeten Materialien und Oberflächenveredelungen garantieren lange Haltbarkeit und einen besonderen optischen und haptischen Effekt, wobei die Bedienflächen in der jeweiligen Landessprache, falls nötig auch in kyrillisch oder chinesisch, beschriftet werden. Das macht die Bedienung der dahinter verborgenen Geräte nicht nur sicher, sondern macht den Anwendern sicher auch mehr Freude.

„Im kenianischen oder tunesischen Parlament geht es schon mal heiß her“, weiß Thomas Riedel zu berichten. Nicht weil er dort als Gast oder Abgeordneter auftritt. Vielmehr weil an die in seinem Unternehmen gefertigten Bedienpanels der dort eingesetzten Mirkrofonpulte ganz besondere Anforderungen an die Haltbarkeit gestellt werden. „Wir hatten schon herausgerissene Mikrofone aber normalerweise halten unsere Frontplatten ewig“, erklärt er den geringen Reparaturbedarf an den recht strapazierten Geräten, die eben auch schon mal, bei Unmut eines Parlamentariers, geworfen werden.

 

An modernen CNC-Maschinen wird das Ausgangsmaterial zwei- und dreidimensional bearbeitet. So sind alle erforderlichen Durchbrüche für Tasten und Schalter möglich. Ebenso kann die Gestaltung ganzer Flächen in mehreren Ebenen für eine bessere Benutzerführung realisiert werden. Zur Verbindung der elektronischen mit den mechanischen Bauteilen folgen dann entsprechend gestellter Baumuster oder CAD-Plänen passgenau eingebrachte Bolzen. Auch können Displays integriert werden. Hierfür kommen hochwertige Displayscheiben aus fest verklebten Acrylaten zum Einsatz.

Das Unternehmen blickt auf eine über 25-jährige Geschichte in der Konstruktion und Produktion von Frontplatten, Gehäusen und deren Beschriftung zurück, in der die Brüder Riedel zunächst als studentische Aushilfen tätig sind. Als Gründer Thomas Hehn 2006 Nachfolger sucht, zögern Riedels nicht lange und führen das bereits kennen und schätzen gelernte Unternehmen heute erfolgreich fort.

Sind Bedienplatten oder ganze Gehäuse gefertigt, so folgt ein individuelles Fini­­- shing analog aller Anforderungen an die spätere Verwendung. Hierfür greifen die Fachleute der Thomas Hehn GmbH auf unterschiedlichen Technologien zurück. In der hauseigenen Digitaldruckabteilung können selbst fotorealistische Motive und Beschriftungen schnell und kostengünstig aufgebracht werden. Schier unverwüstlich sind individuelle, oft farbig ausgelegte Gravuren, die ebenfalls im eigenen Hause unter Einsatz moderner CNC-Maschinen exakt und jederzeit reproduzierbar eingebracht werden.

„An große Stückzahlen sind wir nicht gebunden“, erklärt Georg Riedel die Vorzüge der im Hause über Jahre erprobten Verfahren mit ihren geringen Rüst- und Werkzeugkosten. Und so sind auch Einzelstücke und Prototypen genau so schnell wie kostengünstig realisierbar. Die computergestützten Verfahren und ein gelebtes Qualitätsmanagement gewährleisten gleichbleibende Standards – eine, insbesondere für die wiederkehrenden Produkte aus Serienfertigungen unverzichtbare Eigenschaft.

 

Produkte und Leistungen

· Digitaldruck, auch auf Aluminium
· Frontplatten
· Gehäuse
· Gravuren und Schilder
· Skalen und Zahlenleisten
· Zuschnitte